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Школа на Чистых Прудах

ЕДИНАЯ СПРАВОЧНАЯ: (495) 228-78-83

Немецкий, итальянский, испанский, китайский, японский, греческий, russian course.

Информация о школе

м. Чистые Пруды (Тургеневская, Лубянка)
ул. Мясницкая, д. 24/7, подъезд 10, этаж 5.
Схема проезда

тел: (495) 730-00-26 (9:00-21:00)

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Школа на Кузнецком Мосту

ЕДИНАЯ СПРАВОЧНАЯ: (495) 228-78-83

Французский, арабский

Информация о школе

м. Кузнецкий мост, ул. Кузнецкий Мост, д.19, стр. 1,
вход через арку, подъезд 1, этаж 4.
Схема проезда

тел: (495) 621-85-94

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В школе ВКС-Глобус на Чистых прудах состоялся разговорный клуб на испанском языке!

Тема клуба «ФЛАМЕНКО - ТАНЕЦ ОГНЯ!»
Участники клубного занятия узнали об истории происхождения этого удивительного стиля, просмотрели видеозаписи выступлений известных танцоров фламенко, обсудили их с нашим замечательным преподавателем Хосе из Испании.
Также профессиональным преподавателем школы фламенко Аленой Шульгиной для наших гостей был проведен мастер-класс!

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Сказки

Gebrüder Grimm - Die drei Brüder

Es war ein Mann, der hatte drei Söhne und weiter nichts im Vermügen als das Haus, worin er wohnte. Nun hätte jeder gerne nach seinem Tode das Haus gehabt, dem Vater war aber einer so lieb wie der andere, da wusste er nicht, wie er's anfangen sollte, dass er keinem zu nahe tät. Verkaufen wollte er das Haus auch nicht, weil's von seinen Voreltern war, sonst hätte er das Geld unter sie geteilt. Da fiel ihm endlich ein Rat ein, und er sprach zu seinen Söhnen: «Geht in die Welt und versucht euch, und lerne jeder sein Handwerk, wenn ihr dann wiederkommt, wer das beste Meisterstück macht, der soll das Haus haben.» Das waren die Söhne zufrieden, und der älteste wollte ein Hufschmied, der zweite ein Barbier, der dritte aber ein Fechtmeister werden. Darauf bestimmten sie eine Zeit, wo sie wieder nach Haus zusammenkommen wollten, und zogen fort. Es traf sich auch, dass jeder einen tüchtigen Meister fand, wo er was Rechtschaffenes lernte. Der Schmied musste des Königs Pferde beschlagen und dachte: Nun kann dir's nicht fehlen, du kriegst das Haus. Der Barbier rasierte lauter vornehme Herren und meinte auch, das Haus wäre schon sein. Der Fechtmeister kriegte manchen Hieb, biss aber die Zöhne zusammen und liess sich's nicht verdriessen, denn er dachte bei sich: Fürchtest du dich vor einem Hieb, so kriegst du das Haus nimmer mehr. Als nun die gesetzte Zeit herum war, kamen sie bei ihrem Vater wieder zusammen. Sie wussten aber nicht, wie sie die beste Gelegenheit finden sollten, ihre Kunst zu zeigen, sassen beisammen und ratschlagten. Wie sie so sassen, kam auf einmal ein Hase übers Feld dahergelaufen. «Ei», sagte der Barbier, «der kommt wie gerufen», nahm Becken und Seife, schaumte so lange, bis der Hase in die Nähe kam, dann seifte er ihn in vollem Laufe ein und rasierte ihm auch in vollem Laufe ein Stutzbärtchen, und dabei schnitter ihn nicht und tat ihm an keinem Haare weh. «Das gefällt mir», sagte der Vater, «wenn sich die andern nicht gewaltig angreifen, so ist das Haus dein.» Es währte nicht lang, so kam ein Herr in einem Wagen daher gerannt in vollem Jagen. «Nun sollt Ihr sehen, Vater, was ich kann», sprach der Hufschmied, sprang dem Wagen nach, riss dem Pferd, das in einem fort jagte, die vier Hufeisen ab und schlug ihm auch im Jagen vier neue wieder an. «Du bist ein ganzer Kerl», sprach der Vater, «du machst deine Sachen so gut wie dein Bruder; ich weiss nicht, wem ich das Haus geben soll.» Da sprach der dritte: «Vater, lasst mich auch einmal gewähren», und weil es anfing zu regnen, zog er seinen Degen und schwenkte ihn in Kreuz hieben über seinem Kopf, dass kein Tropfen auf ihn fiel. Und als der Regen stärker ward und endlich so stark, als ob man mit Mulden vom Himmel gösse, schwang er den Degen immer schneller und blieb so trocken, als sässe er unter Dach und Fach. Wie der Vater das sah, erstaunte er und sprach: «Du hast das beste Meisterstück gemacht, das Haus ist dein.» Die beiden andern Brüder waren damit zufrieden, wie sie vorher gelobt hatten, und weil sie einander so lieb hatten, blieben sie alle drei zusammen im Haus und trieben ihr Handwerk; und da sie so gut ausgelernt hatten und so geschickt waren, verdienten sie viel Geld. So lebten sie vergnügt bis in ihr Alter zusammen, und als der eine krank ward und starb, grämten sich die zwei andern so sehr darüber, dass sie auch krank wurden und bald starben. Da wurden sie, weil sie so geschickt gewesen waren und sich so lieb gehabt hatten, alle drei zusammen in ein Grab gelegt.

Gebrüder Grimm - Die Bienenkönigin

Zwei Königssöhne gingen einmal auf Abenteuer und gerieten in ein wildes, wüstes Leben, so dass sie gar nicht wieder nach Haus kamen. Der jüngste, welcher der Dummling hiess, machte sich auf und suchte seine Brüder. Aber wie er sie endlich fand, verspotteten sie ihn, dass er mit seiner Einfalt sich durch die Welt schlagen wollte, und sie zwei könnten nicht durchkommen und wären doch viel klüger. Sie zogen alle drei miteinander fort und kamen an einen Ameisenhaufen. Die zwei ältesten wollten ihn aufwühlen und sehen, wie die kleinen Ameisen in der Angst herumkröchen und ihre Eier forttrügen, aber der Dummling sagte: «Lasst die Tiere in Frieden, ich leid's nicht, dass ihr sie stört !» Da gingen sie weiter und kamen an einen See, auf dem schwammen viele, viele Enten. Die zwei Brüder wollten ein paar fangen und braten, aber der Dummling liess es nicht zu und sprach: «Lasst die Tiere in Frieden, ich leid's nicht, da? ihr sie tötet !» Endlich kamen sie an ein Bienennest, darin war so viel Honig, dass er am Stamm herunterlief. Die zwei wollten Feuer unter den Baum legen und die Bienen ersticken, damit sie den Honig wegnehmen könnten. Der Dummling hielt sie aber wieder ab und sprach: «Lasst die Tiere in Frieden, ich leid's nicht, dass ihr sie verbrennt !» Endlich kamen die drei Brüder in ein Schloss, wo in den Ställen lauter steinerne Pferde standen, auch war kein Mensch zu sehen, und sie gingen durch alle Ställe, bis sie vor eine Türe ganz am Ende kamen, davor hingen drei Schlösser; es war aber mitten in der Türe ein Lädlein, dadurch konnte man in die Stube sehen. Da sahen sie ein graues Männchen, das an einem Tisch sass. Sie riefen es an, einmal, zweimal, aber es hörte nicht. Endlich riefen sie zum drittenmal; da stand es auf, öffnete die Schlösser und kam heraus. Es sprach aber kein Wort, sondern führte sie zu einem reichbesetzten Tisch; und als sie gegessen und getrunken hatten, brachte es einen jeglichen in sein eigenes Schlafgemach. Am andern Morgen kam das graue Männchen zu dem ältesten, winkte und leitete ihn zu einer steinernen Tafel, darauf standen drei Aufgaben geschrieben, wodurch das Schloss erlöst werden könnte. Die erste war: In dem Wald unter dem Moos lagen die Perlen der Königstochter, tausend an der Zahl; die mussten aufgesucht werden, und wenn vor Sonnenuntergang noch eine einzige fehlte, so ward der, welcher gesucht hatte, zu Stein. Der älteste ging hin und suchte den ganzen Tag, als aber der Tag zu Ende war, hatte er erst hundert gefunden; es geschah, wie auf der Tafel stand: Er ward in Stein verwandelt. Am folgenden Tage unternahm der zweite Bruder das Abenteuer; es ging ihm aber nicht viel besser als dem ältesten, er fand nicht mehr als zweihundert Perlen und ward zu Stein. Endlich kam auch an den Dummling die Reihe, der suchte im Moos; es war aber so schwer, die Perlen zu finden, und ging so langsam. Da setzte er sich auf einen Stein und weinte. Und wie er so sass, kam der Ameisenkönig, dem er einmal das Leben erhalten hatte, mit fünftausend Ameisen, und es währte gar nicht lange, so hatten die kleinen Tiere die Perlen miteinander gefunden und auf einen Haufen getragen. Die zweite Aufgabe aber war, den Schlüssel zu der Schlafkammer der Königstochter aus dem See zu holen. Wie der Dummling zum See kam, schwammen die Enten, die er einmal gerettet hatte, heran, tauchten unter und holten den Schlüssel aus der Tiefe. Die dritte Aufgabe aber war die schwerste: Von den drei schlafenden Töchtern des Königs sollte die jüngste und die liebste herausgesucht werden. Sie glichen sich aber vollkommen und waren durch nichts verschieden, als dass sie, bevor sie eingeschlafen waren, verschiedene Süssigkeiten gegessen hatten, die älteste ein Stück Zucker, die zweite ein wenig Sirup, die jüngste einen Löffel Honig. Da kam die Bienenkönigin von den Bienen, die der Dummling vor dem Feuer geschützt hatte, und versuchte den Mund von allen dreien, zuletzt blieb sie auf dem Mund sitzen, der Honig gegessen hatte, und so erkannte der Königssohn die Rechte. Da war der Zauber vorbei, alles war aus dem Schlaf erlöst, und wer von Stein war, erhielt seine menschliche Gestalt wieder. Und der Dummling vermählte sich mit der jüngsten und liebsten und ward König nach ihres Vaters Tod, seine zwei Bruder aber erhielten die beiden andern Schwestern.

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